Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen muss ich vorher was sagen über PotC 4: Ich habe ihn nicht gesehen und werde wohl auch auf die DVD warten! Das hat nichts mit der schlechten Presse zu tun oder das ich die Pirates Filme hasse (was ich nicht tue), aber um ehrlich zu sein bin ich einfach kein großer Fan. Ich mag den ersten und die anderen Beiden fand ich auch nicht soooo schlecht wie alle sagen, aber keiner bewegte mich jeh, JEH ins Kino. Die Pirates Filme waren für mich immer gut für einen DVD Abend, aber mehr nie. Damit mache ich mir vielleicht Feinde (darunter einen guten Freund von mir mit einen weitaus besseren Blog als den meinen ), aber so ist es nun mal. Bin halt nicht der größte Piraten Fanatiker...
Aber wisst ihr, was ich liebe? Superhelden: Ich LIEBE Superhelden, hauptsächlich DC!! Ob Superman, Batman oder Green Lantern, das DC Universum ist für mich einfach eine Welt die ich liebe zu Verfolgen und zwar hauptsächlich in Comicform. Aber was ist mit Marvel? Ganz im Ernst: Marvel hat Storys die ich sehr gerne mag, aber weder das Universum noch die Helden sprechen mich wirklich so sehr an. Hier und da sind sie gut, aber ich bevorzuge DC einfach zu sehr und brach auch nicht in Jubel aus, als Disney Marvel aufkaufte.
Aber wenn es eines gibt, wo Marvel besser als DC ist, dann sind es ihre Filme: DC hat ihre Werke, hauptsächlich die Noland Batman-Filme, abgesehen davon aber sind ihre Filme nicht sooooo umwerfend fantastisch (Green Lantern, denn ich gucken werde, sieht gar ziemlich dämlich aus). Marvel ist da DC einiges vorraus, und wenn Disney nächstes Jahr "The Avengers" rausbringt von den Marvel Studios, bin ich einer der ersten der drin ist. Das liegt aber nicht an irgendwelchen Teasern, Trailern oder das ich großer Avenger Fan bin (wobei ich einige Folgen der neue Trickserie sah und sie mir gefällt), sondern weil Marvel ein großes Filmuniversum aufbaute und sich hier eine der intelligensten Marketingstrategien offenbart, die ich jeh sah!!
Seit mit Iron Man vor ein paar Jahren der erste Film erschien, den Marvel selber drehte mit seinen damals neugegründeten, eigenen Filmstudio, hat der Comicverlag ab dem Punkt an kontinuierlich ihren geplanten Avenger Film aufgebaut: Samuel L. Jackson machte hier und da seine Auftritte (in Iron Man 2, denn ich noch nicht sah, schien er sogar ne große Rolle zu spielen), es wurde klar gemacht dass alle Filme des Marvel Universums (mit ausnahme von Spider Man und den X-Men, da diese NICHT von den Marvel Studios produziert wurden) in der gleichen Welt spielen und das wichtigste: Marvel ließ sich Zeit, viel sogar!!! Sie hätten den Avenger Film einfach so rausbringen können, taten es aber nicht und bauten ihn über die Jahre mit ihren eigenen Filmen auf.
Anders DC, denn der Justice League Film, den ich wohl einfach aus Loyalität zu DC gucken werde, erscheint Ende 2012/2013, aber hier gibt es keinen Aufbau: Batman, Superman, Wonder Woman oder Green Lantern werden wohl einfach so reingewurfen, und die Noland Batmans oder der geplante Snyder Superman könnten hier sogar zum verhängnis werden. Wie passt denn bitte schön der Batman aus "The Dark Knight", der eher auf Realismus aufgebaut ist, in die Welt von den anderen Superhelden mit übernatürlichen Fähigkeiten? Wenn eure Antwort "überhaupt nicht" ist, liegt ihr vollkommen richtig. Sicher, es wird ein anderer Batman sein, das Publikum aber wird es nicht wissen und dementsprechend verwirrt aus der Wäsche gucken, dafür war der Stil der letzten Batman Filme vollkommen anders als das, was wir bei der JLA zu erwarten haben. Bei den Avengers hingegen wirken die Helden der verschiedenen Filme nicht vollkommen Fremd und das Publikum wird wohl definitiv hier und da merken, wie die vorherigen Filme in diesen einsteigen ohne dabei sich gegenseitig als Fremdkörper ein Bein zu stellen.
Nun könnte man mir sagen, dass dadurch Iron Man und Thor als Beispiel eher wie zwei Stunden lange Trailer als wie eigenständige Filme wirken und dazu kann ich nur ein dickes, klares "Zum Teil" sagen. Ich muss zugeben dass ich Iron Man 2 und Hulk nicht sah, aber Thor hatte sicher diese Momente: Der Auftritt von Hawkeye oder die Szenen nach dem Abspann oder ERNEUT S.H.I.E.L.D bauen darauf auf, dass man entweder sagt "DASS SIND DOCH DIE AUS IRON MAN! WAS HAT DAS ZU BEDEUTEN?" oder "WER IST DER KERL MIT PFEIL UND BOGEN? ICH WILL ES WISSEN!!!". Hawkeye war nicht mal wichtig für den Film, agierte nicht mal mit Thor, sein Auftritt war sicher nur ein Wink mit den Gartenzaun richtung "Avengers". Dennoch wirkte Thor immer noch eigenständig, er war immer noch wichtiger als der Aufbau des "Avenger" Films, der war nur am Rand erwähnt.
Das ist mit Abstand eine der besten, wenn nicht gar die beste, Marketingstrategie die ich jeh sah: So baut man einen großen Blockbuster auf, so scheffelt man Geld und so erregt man interesse. Wenn jetzt noch die Qualität stimmt (Joss Whedon als Regisseur verspricht diese) kann nichts mehr schiefgehen und Disney und Marvel feiern einen Mega Erfolg während Paramount sich in den Arsch beisst, die Rechte verkauft zu haben für lappe 150 Millionen während dieser garantier 500 Millionen oder mehr einspielt. Wenn ihr mich braucht: Ich lese "All-Star Superman" um mich daran zu erinnern, warum DC im Grunde VIEEEEEL besser als Marvel ist...
Montag, 13. Juni 2011
Sonntag, 29. Mai 2011
"The Green Envy" und "The Fuzzy back" Trailer
Letzte oder diese Woche gab Disney einblick in ihren neuesten romantischen Film "The green Envy", eine Liebeskomödie mit Amy Adams. Ich mag Amy sehr und sie könnte gut Disneys Allzweckwaffe werden, aber der Film wirkt leider etwas zu abgenutzt. Naja, dennoch aber habe ich das gute Gefühl, das zumindest der Cast des Films was rausholen wird.
Da gefällt mir aber der Trailer zum Touchstone Picture Film "The fuzzy back" deutlich besser: Jason Segel spielt hierbei einen Mann der grade seinen College Abschluss machte und mit ein paar Ex-Mitgliedern der Collegegruppe "The Fuzzy Back's" einen Ausflug macht. Die ziehen ihn aber immer tiefer in die Kacke und am Ende versucht der Leiter eines Drogenkartell's, gespielt von Danny Trejo, sie umzulegen. Eine bitter schwarze Komödie also im Style von "Hangover", könnte echt was werden:
Da gefällt mir aber der Trailer zum Touchstone Picture Film "The fuzzy back" deutlich besser: Jason Segel spielt hierbei einen Mann der grade seinen College Abschluss machte und mit ein paar Ex-Mitgliedern der Collegegruppe "The Fuzzy Back's" einen Ausflug macht. Die ziehen ihn aber immer tiefer in die Kacke und am Ende versucht der Leiter eines Drogenkartell's, gespielt von Danny Trejo, sie umzulegen. Eine bitter schwarze Komödie also im Style von "Hangover", könnte echt was werden:
Samstag, 14. Mai 2011
Cars 2 neuer Trailer
Nächste Woche startet PotC Fremde Gezeiten in den deutschen Kinos, soll aber nicht die einzige Fortsetzung einer Disney Produktion werden: Pixar bringt mit CARS 2 ihre erste nicht-Toy Story Fortsetzung in die Kinos und obwohl die Internetgemeinde vor Panik aufschreit, werde ich langsam warm und - glaubt es oder glaubt es nicht - freue mich sogar!! Sicher, CARS 2 wird niemals wie RATATOUILLE oder WALL-E werden, aber dennoch glaube ich an einen schönen Film mit hohen Unterhaltungsfaktor, der besser wird als der erste Teil meines erachten. Ein neuer Trailer kam nun raus der das erste mal auch andeutet, das der Film auch emotionale Szenen haben wird, wenn auch nur sehr kurz hier im Trailer zu sehen:
Sieht spaßig, unterhaltsam und actionreich aus. Wie gesagt: Meine Skepsis ist verflogen und nun habe ich tatsächlich sowas wie Erwartungen...
Sieht spaßig, unterhaltsam und actionreich aus. Wie gesagt: Meine Skepsis ist verflogen und nun habe ich tatsächlich sowas wie Erwartungen...
Dienstag, 29. März 2011
Top 9 der besten Disney-Helden - Teil 2
Tja, keine langen reden, fahren wir direkt fort mit de Plätzen 5-1
Platz 5: Stitch aus "Lilo und Stitch

Stitch ist wohl der ultimative Anti-Held (zumindest zu beginn): Gemein, aggressiv und vulgär bis zum Finale des Films. Stitch war eine andere Art von Disneyheld, die Art, die man eher von Dreamworks kennt als von dem glücklichsten Ort der Welt.
Und dennoch, trotz alledem, ist Stitch ein klassischer Disney Charakter wie aus dem Buche: Er ist auf der Suche nach seinem Platz in dieser Welt wie alle von denen. Hier aber wirkt es nochmal überzeugender, da er eine genetische Produktion eines irren Wissenschaftlers ist zur Zerstörung von Planeten. Man fühlt einfach mit dem kleinen Wesen mit.
Aber, und glaubt es ruhig nicht: Hauptsächlich schaffte es Stitch bei mir wegen der frechen und vulgären Momente so weit nach vorne in dieser Liste. Es macht einfach spaß, Stitch zu sehen wie er ein Raumschiff raubt, Ausserirdische in den Kopf beißt und liebend gerne San Fransisco zerstören will. Nennt es von mir aus "guilty pleasure", warscheinlich ist es nähmlich das.
Platz 5 geht an Stitch. Mann, ich liebe den Kerl
Platz 4: Das Biest aus "Die Schöne und das Biest"

Dieser Kerl ist der wohl mit Abstand tragischste Charakter der Disney-Animations Filme (abgesehen von Quasimodo). Ein ehemaliger Prinz, der aufgrund seiner herzlosigkeit verflucht wurde mitsamt der Angestellten und nur ein Zeitlimit hatte bis zum 21. Lebensjahr. Bis dahin muss sich eine Frau in ihn verlieben und umgekehrt, sonst bleibt er für immer ein Biest.
Das Biest tritt am Anfang als absoluter Unsympath auf: Er sperrt einen alten Mann ins Verließ, zwingt eine junge Frau auf ewig im Schloss zu bleiben und dreht wegen jeder kleinigkeit durch. Dennoch schafft es der Zuschauer nicht, im vollendst zu hassen da man die Tragik spürt, in dem sich der Charakter befindet. Und spätestens wenn das Biest sich Belle öffnet wird er zum absoluten Liebling.
Interessant ist hierbei der Kontrast, den er zu Gaston bildet: Während der eine als klassischer Disney-Held aus altem Märchenzeiten beginnt, wird er schnell zum wahren Monster der Geschichte in seinem Narzismus. Das Biest hingegen entwickelt sich nach und nach vom reißenden Monster zum gutmütigen Helden der Story. Ein bemerkenswert intelligenter Twist im sonst so bekannten Schema des Konzerns. Allerdings mal wieder einer der Gründe, warum dieser Film mein Lieblingswerk von Disney ist.
Gott sei dank mit einem Happy End gesegnet, das Biest.
Platz 3: Aladdin aus "Aladdin"

Viele werden wohl jetzt verdutzt gucken, wo doch grade Aladdin oftmals als der Tod des Disneyhelden bezeichnet wird: Uninteressant, beiwerk, Dschinni ist tausendmal besser und so weiter und so fort. Aber ehrlich gesagt versteh ich das nicht so ganz, denn ich empfinde Aladdin (obwohl ich Dschinni auch mehr mag) als sehr sympathischen Charakter, der zwar oft in das Disney-Prinzen Schema fällt, dennoch aber in Vergleich mit Figuren wie Eric oder Naveen klar vor diesen liegt.
Was viele in meinen Augen vergessen ist die Tatsache, dass Aladdin neben seinen akrobatischen Fähigkeiten, wie man am Anfang im Lied "bloß weg" erkennen kann, auch sehr intelligent ist: Er trickst den Dschinni dazu, ihn ohne Wunsch aus der Wunderhöhle zu bringen und schafft es sogar Dschafahr in seiner Machtgier eins auszuwischen. Da verzeiht man ihn auch - wenn auch nur auf Grund seiner Herkunft - die Lügengeschichte die er und der Dschinni zusammenspinnen.
Ja gut, ja gut - die Liebesgeschichte mit Jasmin ist langweilig, das stimmt. Und wie gesagt: Dschinni ist der WAHRE Star Geschichte. Warum also ist Aladdin so hoch? Nun, vielleicht aus nostalgischen Gründen, schließlich war der Film der erste, den ich jehmals sah. Vielleicht liegt es aber auch an den grandiosen Actionszenen wie der Flucht aus der Wunderhöhle oder den Endkampf mit dem Großwesir.
Alles in allem mag Aladdin vielleicht wirklich nicht so interessant sein - aus nostalgischen Gründen und der mir genannten stärken gibt es aber dennoch Platz 3. Und, nun ja, auch deshalb, weil Stitch ihn die Frau klaute:
Platz 2: Pinocchio aus "Pinocchio"

Es ist lustig zu hören, wie Leute heutzutage beim Thema Disney sagen, dass die Charaktere zu zeiten von Walter mehr Seele hatten als jetzt.
...wirklich? Nimmt es mir nicht übel, aber: Guckt ihr "Schneewittchen" wegen dem stück Brot der den Film den Namen gibt oder wegen den Zwergen? Cinderella? Währe der Film ohne die widerliche Stiefmutter oder die Mäuse auch noch interessant? Und bitte sagt mir nicht, Mowgli währe das beste am "Dschungelbuch" gewesen. Ich liebe Walter, aber die Hauptcharaktere waren unter ihm meiner Meinung nach noch farbloser als heute, darum wurden ihnen auch immer dutzende Sidekicks an die seite gestellt. Es gibt aber auch ausnamen wie Dumbo oder Susi und Strolch, der mir sympathischste dieser Zeit aber ist und bleibt Pinocchio.
Eine kleine Puppe, die beweißen muss, das er es verdient hat ein richtiger kleiner Junge zu sein. Leider ist Pinocchio eben auch nicht mehr als ein kleines Kind: Leichtgläubing, ablenkbar, leicht frech und beeinflussbar. Und grade das macht ihn so toll! Pinocchio ist der mit Abstand beste Kindercharakter des Disney-Universums, da er weder ein superbelesenes noch ein auf niedlichkeit getrimmtes ist - sondern ein normales Kind, mit dem man sich schneller anfreunden kann als mit Charakteren wie Wendy oder Mowgli und vor allem Chicken Little.
Und dennoch zeigt er am Ende courage, als sein Vater von einem Wal verschluckt wird: Ohne zu zögern springt er ins Meer zur Rettung und macht sich auf seinen Vater aus dem Rachen Monstros zu befreien - mit Erfolg! Und dafür wird er belohnt in dem er in einen richtigen Jungen verwandelt wird. Ich muss zugeben dass mir beim Ende immer die Freudentränen leicht fließen, da der Charakter mich einfach begeistert und man ihm das beste wünscht.
Platz 2 geht an Pinocchio!
Und nun kommen wir zum Ende der Liste. Zu erst aber noch einmal die Plätze 9 bis 2:
Platz 9: Basil
Platz 8: Belle und Mulan
Platz 7: Tarzan
Platz 6: Jim Hawkins
Platz 5: Stitch
Platz 4: Das Biest
Platz 3: Aladdin
Platz 2: Pinocchio
Und nun meine Nummer 1 der Disney Helden, Ladies und Gentleman, ich präsentiere euch...
Platz 1: Rapunzel aus "Rapunzel - Neu Verföhnt"

Okay, vielleicht ist die Dame nur Platz 1 aufgrund der frischen Erinnerung an den Film. Vielleicht auch aufgrund der scherzhaften Diskussion mit einem guten Freund von mir, in der wir behaupteten dass sich bald keiner mehr an die Tiana-Diskussionen aufgrund des vorgeworfenen Rassismuss erinnern wird, da Rapunzel bald Diskussionen anregen wird das sie zu heiß währe. Aber warscheinlicher ist wohl der Punkt, dass sie die Einzige der Prinzessinnen ist, die Ärsche kickt: Rapunzel kicks ass.
Am Anfang befürchtete ich sowas wie Arielle (Teenager), die Anstatt etwas zu tun ihre Seele verkauft und dennoch fast nur rumheult, während es . Das passierte aber nicht: Stattdessen bekamen wir ein Mädchen dessen blitzschnelle Emanzipation schon eintritt bevor sie ihren Turm überhaupt verlässt. Mit nichts anderen bewaffnet als ihren Haaren und einer Bratpfanne legt sie sich sogar mit Räubern an nur um ihren Traum zu erfüllen. Wie cool ist dass denn?
Und ja, auch sie hat klassische Disney-Prinzessinnen Momente wie halt sich im Kreis drehen während Vögel sie umfliegen oder auf süße Dinge wie Entchen abfahren - allerdings wird dies so komisch umgesetzt, dass sie also nicht nur die coolste, sondern auch die witzigste der Damen ist. Hätte man sie von Anfang so beworben wie sie im Film erscheint währe der Streifen bei den Jungs immer noch so gut angekommen wie er am Ende war - vielleicht sogar noch mehr, welcher Junge würde sich nicht für so ein Mädchen begeistern?
Daher bekommt Rapunzel von mir den ersten Platz, da sie die erste Prinzessin ist die mich richtig begeistern konnte aus diesem Franchise und ich in Zukunft öfters solche Damen haben will. Platz 1 geht an Rapunzel - ich mag Entchen nebenbei auch.
Das war meine Top 9 der Disney Helden, und wir wissen will wie meine Lieblingsbösewichte aussehen - das kann noch etwas dauern, zumal es genug Listen zu denen gibt. Interessanter währe da schon eher eine Liste der überbewer... Hey, warum eigentlich nicht...
Platz 5: Stitch aus "Lilo und Stitch

Stitch ist wohl der ultimative Anti-Held (zumindest zu beginn): Gemein, aggressiv und vulgär bis zum Finale des Films. Stitch war eine andere Art von Disneyheld, die Art, die man eher von Dreamworks kennt als von dem glücklichsten Ort der Welt.
Und dennoch, trotz alledem, ist Stitch ein klassischer Disney Charakter wie aus dem Buche: Er ist auf der Suche nach seinem Platz in dieser Welt wie alle von denen. Hier aber wirkt es nochmal überzeugender, da er eine genetische Produktion eines irren Wissenschaftlers ist zur Zerstörung von Planeten. Man fühlt einfach mit dem kleinen Wesen mit.
Aber, und glaubt es ruhig nicht: Hauptsächlich schaffte es Stitch bei mir wegen der frechen und vulgären Momente so weit nach vorne in dieser Liste. Es macht einfach spaß, Stitch zu sehen wie er ein Raumschiff raubt, Ausserirdische in den Kopf beißt und liebend gerne San Fransisco zerstören will. Nennt es von mir aus "guilty pleasure", warscheinlich ist es nähmlich das.
Platz 5 geht an Stitch. Mann, ich liebe den Kerl
Platz 4: Das Biest aus "Die Schöne und das Biest"

Dieser Kerl ist der wohl mit Abstand tragischste Charakter der Disney-Animations Filme (abgesehen von Quasimodo). Ein ehemaliger Prinz, der aufgrund seiner herzlosigkeit verflucht wurde mitsamt der Angestellten und nur ein Zeitlimit hatte bis zum 21. Lebensjahr. Bis dahin muss sich eine Frau in ihn verlieben und umgekehrt, sonst bleibt er für immer ein Biest.
Das Biest tritt am Anfang als absoluter Unsympath auf: Er sperrt einen alten Mann ins Verließ, zwingt eine junge Frau auf ewig im Schloss zu bleiben und dreht wegen jeder kleinigkeit durch. Dennoch schafft es der Zuschauer nicht, im vollendst zu hassen da man die Tragik spürt, in dem sich der Charakter befindet. Und spätestens wenn das Biest sich Belle öffnet wird er zum absoluten Liebling.
Interessant ist hierbei der Kontrast, den er zu Gaston bildet: Während der eine als klassischer Disney-Held aus altem Märchenzeiten beginnt, wird er schnell zum wahren Monster der Geschichte in seinem Narzismus. Das Biest hingegen entwickelt sich nach und nach vom reißenden Monster zum gutmütigen Helden der Story. Ein bemerkenswert intelligenter Twist im sonst so bekannten Schema des Konzerns. Allerdings mal wieder einer der Gründe, warum dieser Film mein Lieblingswerk von Disney ist.
Gott sei dank mit einem Happy End gesegnet, das Biest.
Platz 3: Aladdin aus "Aladdin"

Viele werden wohl jetzt verdutzt gucken, wo doch grade Aladdin oftmals als der Tod des Disneyhelden bezeichnet wird: Uninteressant, beiwerk, Dschinni ist tausendmal besser und so weiter und so fort. Aber ehrlich gesagt versteh ich das nicht so ganz, denn ich empfinde Aladdin (obwohl ich Dschinni auch mehr mag) als sehr sympathischen Charakter, der zwar oft in das Disney-Prinzen Schema fällt, dennoch aber in Vergleich mit Figuren wie Eric oder Naveen klar vor diesen liegt.
Was viele in meinen Augen vergessen ist die Tatsache, dass Aladdin neben seinen akrobatischen Fähigkeiten, wie man am Anfang im Lied "bloß weg" erkennen kann, auch sehr intelligent ist: Er trickst den Dschinni dazu, ihn ohne Wunsch aus der Wunderhöhle zu bringen und schafft es sogar Dschafahr in seiner Machtgier eins auszuwischen. Da verzeiht man ihn auch - wenn auch nur auf Grund seiner Herkunft - die Lügengeschichte die er und der Dschinni zusammenspinnen.
Ja gut, ja gut - die Liebesgeschichte mit Jasmin ist langweilig, das stimmt. Und wie gesagt: Dschinni ist der WAHRE Star Geschichte. Warum also ist Aladdin so hoch? Nun, vielleicht aus nostalgischen Gründen, schließlich war der Film der erste, den ich jehmals sah. Vielleicht liegt es aber auch an den grandiosen Actionszenen wie der Flucht aus der Wunderhöhle oder den Endkampf mit dem Großwesir.
Alles in allem mag Aladdin vielleicht wirklich nicht so interessant sein - aus nostalgischen Gründen und der mir genannten stärken gibt es aber dennoch Platz 3. Und, nun ja, auch deshalb, weil Stitch ihn die Frau klaute:
Platz 2: Pinocchio aus "Pinocchio"

Es ist lustig zu hören, wie Leute heutzutage beim Thema Disney sagen, dass die Charaktere zu zeiten von Walter mehr Seele hatten als jetzt.
...wirklich? Nimmt es mir nicht übel, aber: Guckt ihr "Schneewittchen" wegen dem stück Brot der den Film den Namen gibt oder wegen den Zwergen? Cinderella? Währe der Film ohne die widerliche Stiefmutter oder die Mäuse auch noch interessant? Und bitte sagt mir nicht, Mowgli währe das beste am "Dschungelbuch" gewesen. Ich liebe Walter, aber die Hauptcharaktere waren unter ihm meiner Meinung nach noch farbloser als heute, darum wurden ihnen auch immer dutzende Sidekicks an die seite gestellt. Es gibt aber auch ausnamen wie Dumbo oder Susi und Strolch, der mir sympathischste dieser Zeit aber ist und bleibt Pinocchio.
Eine kleine Puppe, die beweißen muss, das er es verdient hat ein richtiger kleiner Junge zu sein. Leider ist Pinocchio eben auch nicht mehr als ein kleines Kind: Leichtgläubing, ablenkbar, leicht frech und beeinflussbar. Und grade das macht ihn so toll! Pinocchio ist der mit Abstand beste Kindercharakter des Disney-Universums, da er weder ein superbelesenes noch ein auf niedlichkeit getrimmtes ist - sondern ein normales Kind, mit dem man sich schneller anfreunden kann als mit Charakteren wie Wendy oder Mowgli und vor allem Chicken Little.
Und dennoch zeigt er am Ende courage, als sein Vater von einem Wal verschluckt wird: Ohne zu zögern springt er ins Meer zur Rettung und macht sich auf seinen Vater aus dem Rachen Monstros zu befreien - mit Erfolg! Und dafür wird er belohnt in dem er in einen richtigen Jungen verwandelt wird. Ich muss zugeben dass mir beim Ende immer die Freudentränen leicht fließen, da der Charakter mich einfach begeistert und man ihm das beste wünscht.
Platz 2 geht an Pinocchio!
Und nun kommen wir zum Ende der Liste. Zu erst aber noch einmal die Plätze 9 bis 2:
Platz 9: Basil
Platz 8: Belle und Mulan
Platz 7: Tarzan
Platz 6: Jim Hawkins
Platz 5: Stitch
Platz 4: Das Biest
Platz 3: Aladdin
Platz 2: Pinocchio
Und nun meine Nummer 1 der Disney Helden, Ladies und Gentleman, ich präsentiere euch...
Platz 1: Rapunzel aus "Rapunzel - Neu Verföhnt"

Okay, vielleicht ist die Dame nur Platz 1 aufgrund der frischen Erinnerung an den Film. Vielleicht auch aufgrund der scherzhaften Diskussion mit einem guten Freund von mir, in der wir behaupteten dass sich bald keiner mehr an die Tiana-Diskussionen aufgrund des vorgeworfenen Rassismuss erinnern wird, da Rapunzel bald Diskussionen anregen wird das sie zu heiß währe. Aber warscheinlicher ist wohl der Punkt, dass sie die Einzige der Prinzessinnen ist, die Ärsche kickt: Rapunzel kicks ass.
Am Anfang befürchtete ich sowas wie Arielle (Teenager), die Anstatt etwas zu tun ihre Seele verkauft und dennoch fast nur rumheult, während es . Das passierte aber nicht: Stattdessen bekamen wir ein Mädchen dessen blitzschnelle Emanzipation schon eintritt bevor sie ihren Turm überhaupt verlässt. Mit nichts anderen bewaffnet als ihren Haaren und einer Bratpfanne legt sie sich sogar mit Räubern an nur um ihren Traum zu erfüllen. Wie cool ist dass denn?
Und ja, auch sie hat klassische Disney-Prinzessinnen Momente wie halt sich im Kreis drehen während Vögel sie umfliegen oder auf süße Dinge wie Entchen abfahren - allerdings wird dies so komisch umgesetzt, dass sie also nicht nur die coolste, sondern auch die witzigste der Damen ist. Hätte man sie von Anfang so beworben wie sie im Film erscheint währe der Streifen bei den Jungs immer noch so gut angekommen wie er am Ende war - vielleicht sogar noch mehr, welcher Junge würde sich nicht für so ein Mädchen begeistern?
Daher bekommt Rapunzel von mir den ersten Platz, da sie die erste Prinzessin ist die mich richtig begeistern konnte aus diesem Franchise und ich in Zukunft öfters solche Damen haben will. Platz 1 geht an Rapunzel - ich mag Entchen nebenbei auch.
Das war meine Top 9 der Disney Helden, und wir wissen will wie meine Lieblingsbösewichte aussehen - das kann noch etwas dauern, zumal es genug Listen zu denen gibt. Interessanter währe da schon eher eine Liste der überbewer... Hey, warum eigentlich nicht...
Montag, 28. März 2011
Top 9 der besten Disney-Helden - Teil 1
Seien wir ehrlich: Die Meisten von uns, die auch heute noch Disney-Filme gucken, lieben hauptsächlich die bösen Buben des Mäusekonzerns: Wir von uns mochte schon Hercules, den aufgeblasenen Pygmäen, der nur an sich dachte und nur sich selbst helfen wollte? Gott, jedes mal wenn ich den Typen sehe möchte ich ihn irgendwo festketten und mehrere Male seine GOTTVERDAMMTE Fresse polieren. Sein blödes, selbstverliebtes und erzwungenes Lächeln. Seine Monologe darüber wie sehr er doch wie die anderen sein wollte. Die tatsache, dass er immer nur über sich selbst redet, selbst in den Momenten wo er romantisch mit Meg anbandeln will. Seine unfassbare gier nach aufmerksamkeit. ICH HASSE IHN, HASSE IHN, HASSE IHN!!! BITTE, HLEFT MIR, SENDET MIR JEMANDEN ZUR HILFE, HILFEEEEEEEEEE!!!
...Puh, entschuldigt, aber ich HASSE diesen Kerl einfach. Allgemein hat Disney oftmals probleme, richtig sympathische Helden zu erschaffen, ob männlich oder weiblich. Aber das heißt nicht, dass alle Disney-Helden unsympathische Idioten sind, die nur durch die Ankunft eines coolen Bösewichts erträglich gemacht werden: Disney hat auch Helden, die durchaus klasse sind und auf ihren eigenen Beinen stehen. Und da ich es so empfinde, dass die Disney-Helden inzwischen sehr respektlos behandelt werden von der Internetkultur, will ich heute die coolsten und mir sympathischsten von ihnen ehren. Meine Damen und Herren, die Rückkehr meiner geliebten Top 9 hat begonnen. Das sind die Top 9 der besten Dinsey-Helden (die Liste ist natürlich subjektiv).
Anmerkung: Die Liste bezieht sich nur auf den Disney Animation-Canon, mit Pixar und all den anderen Filmen währe es sonst zu viel geworden...
Platz 9: Basil aus "Basil, der große Mäusedetektiv"

Beim Mäusedetektiv handelt es sich für mich um eines der unterschätztesten Disney-Meisterwerke überhaupt: Großartiger Humor, sich selbst nie zu ernst nehmend und ein Bösewicht, der nach und nach mehr Respekt bekommt. Zurecht, wobei Basil ebenfalls durchaus mehr Respekt verdient hat. Ein genialer Detektiv, der sich oftmals selbst überschätzt, dennoch versucht cool und gelassen dabei zu bleiben und selbst nachdem er sich aus einer tödlichen Falle befreite seinen Gegner per Foto mit einer Siegespose nervt. Dennoch liegt die Betonung aus den Wort "Versucht", denn Basil ist in diesen Punkt Rattenzahn sehr ähnlich: Er versucht seine cholerische Ader zu unterdrücken und einen Sherlock Holmes abzuliefern, schafft dies aber nie so wirklich und man hat oft das Gefühl, das er aufgrund seines eigenen Frusts am überlegen ist der kleinen Miss Hampelmann eine zu kleben. Aber grade dies macht Basil irgendwie so sympathisch, das, was Hercules, bei dem ich oben AUSFLIPPTE, fehlte: Das ihn seine selbstbezogene Selbstverliebtheit immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen muss und so cool er auch spielt, er es eigentlich nicht ist. Was er hingegen ist, und gerade das macht ihn zu einem meiner absoluten Lieblinge, ist die Tatsache, das seine fehler und macken ihn unfassbar menschlich wirken lassen.
Schlau, immer etwas gereizt und dennoch irgendwie gerade deshalb cool - Basil, der Mäusedetektiv.
Platz 8: Belle aus "Die Schöne und das Biest" und Mulan aus "Mulan"


Hier konnte ich mich nicht entscheiden und beschloss, beide den achten Platz zu geben, denn beide ähneln sich in gewissen Punkten sehr: Beide stammen aus einem Umfeld, das sie nicht achtet und wollen mehr, beide fühlen sich dann dazu genötigt Plätze einzunehmen für ihre Väter (die eine als Gefangene eines Monsters, die andere getarn als Mann in der Armee) und stellen dann fest, dass grade das nötig war für sie sich weiter zu entwickeln. Die Unterschiede zeigen sich erst in den Charakteren der Beiden: Während Mulan eher hektisch und jungenhaft agiert (dementsprechend aber auch Taffer als ihre männlichen Kollegen), ist Belle belesen, intelligent und ziemlich neugierig.
Leider, und das zeigt sich in der niedrigen Endwertung in dieser Liste, fallen die Beiden auch in das Schema zurück, wie viele andere Disney-Frauen: Mulans (hier nur angedeutete) Liebesgeschichte mit den Hauptmann scheint sich nur auf das äußere des Mannes zu beziehen (zum Glück verkauft sie nicht ihre Seele für eine Vagina...heh, Ariell?), während Belle beim Endkampf nur die Nebenrolle spielt und gar nichts beiträgt, außer dass sie Anwesend ist.
Dennoch sind beide sehr sympathische Damen und die ersten vorreiter auf den Weg zu eigenständigeren Heldinnen im Disney-Universum. Daher Platz 8 für Mulan und Belle.
Platz 7: Tarzan aus "Tarzan"

Ehrlich gesagt kann ich zu Tarzan nicht so viel sagen, außer dass er auf dem Cool-o-Meter (von Professor Farnswort geliehen) wohl der ist, der hier auf dieser Liste die 10-Mega-Fonzies bekommen würde: Von Affen aufgezogen surft er auf Baumstämmen, kämpft gegen gefährliche Raubtiere, rettet Frauen vor Pavianen und besiegt einen bewaffneten Jäger mit bloßen Händen. Welcher zehn jährige würde nicht so sein wollen wie dieser Kerl? Sein Kampf gegen Sabur ist für mich auch heute noch eine der besten Kampfszenen in einen Disneyfilm überhaupt und kann mich auch heut noch begeistern. Und ja, auch er will von seiner Familie (in diese Fall von den Gorrilas) akzeptiert werden, aber wie auch gleich bei Platz 6 zu sehen wird uns das nicht auf die Nase gebonden oder aufgezwungen, dadurch fühlen wie mit Tarzan tatsächlich mit.
Tarzan - OH YEAH!!!!
Platz 6: Jim Hawkins aus "Der Schatzplanet"

Zu sagen "schade, dass keiner den Film kennt" entspricht inzwischen zum Glück nicht mehr ganz der Wahrheit: "Schatzplanet" hat inzwischen trotz seines katastrophalen Box Office Ergebnis eine Fanbase aufgebaut, vollkommen zurecht: Denn "Schatzplanet" ist Hervorragend, und einer der Gründe dafür ist sein Hauptcharakter Jim Hawkins. Jim wird in diesen Film sehr Erwachsen dargestellt, was mir, wenn ich an den Jim Hawkins in der Muppetversion denke, durchaus gefällt. Er ist reif, ungestüm, sieht keine Hoffnung in seinen Leben und kommt stück für stück wieder auf die richtige Bahne. Meine absolute Lieblingstelle mit ihm ist sicher die Szene, wo er und Silver sich Umarmen nach dem "Unfall" mit Mr. Arrow: Einfach eine schöne, emotionale Szene die ruhig daher kommt. Allgemein agiert Hawkins hier als emotionaler Identifikationsfaktor mit den Zuschauer, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Man fühlt einfach mit ihm und viele von uns kennen die Lage, in der er sich befindet, was ihn nochmal mehr Sympathie einbringt.
All das macht Jim Hawkins zur Nummer 6 in meiner Liste.
Tja, das war der erste Teil meiner Liste, der zweite sollte spätestens morgen oder Mittwoch folgen, und dann stürzen wir uns auf ein Biest, ein hölzernes Kerlchen, einen Dieb, einen Ausserirdischen und einer Dame mit Bratpfanne, mit der du dich nicht anlegen willst. Bis dahin alles gute!
...Puh, entschuldigt, aber ich HASSE diesen Kerl einfach. Allgemein hat Disney oftmals probleme, richtig sympathische Helden zu erschaffen, ob männlich oder weiblich. Aber das heißt nicht, dass alle Disney-Helden unsympathische Idioten sind, die nur durch die Ankunft eines coolen Bösewichts erträglich gemacht werden: Disney hat auch Helden, die durchaus klasse sind und auf ihren eigenen Beinen stehen. Und da ich es so empfinde, dass die Disney-Helden inzwischen sehr respektlos behandelt werden von der Internetkultur, will ich heute die coolsten und mir sympathischsten von ihnen ehren. Meine Damen und Herren, die Rückkehr meiner geliebten Top 9 hat begonnen. Das sind die Top 9 der besten Dinsey-Helden (die Liste ist natürlich subjektiv).
Anmerkung: Die Liste bezieht sich nur auf den Disney Animation-Canon, mit Pixar und all den anderen Filmen währe es sonst zu viel geworden...
Platz 9: Basil aus "Basil, der große Mäusedetektiv"

Beim Mäusedetektiv handelt es sich für mich um eines der unterschätztesten Disney-Meisterwerke überhaupt: Großartiger Humor, sich selbst nie zu ernst nehmend und ein Bösewicht, der nach und nach mehr Respekt bekommt. Zurecht, wobei Basil ebenfalls durchaus mehr Respekt verdient hat. Ein genialer Detektiv, der sich oftmals selbst überschätzt, dennoch versucht cool und gelassen dabei zu bleiben und selbst nachdem er sich aus einer tödlichen Falle befreite seinen Gegner per Foto mit einer Siegespose nervt. Dennoch liegt die Betonung aus den Wort "Versucht", denn Basil ist in diesen Punkt Rattenzahn sehr ähnlich: Er versucht seine cholerische Ader zu unterdrücken und einen Sherlock Holmes abzuliefern, schafft dies aber nie so wirklich und man hat oft das Gefühl, das er aufgrund seines eigenen Frusts am überlegen ist der kleinen Miss Hampelmann eine zu kleben. Aber grade dies macht Basil irgendwie so sympathisch, das, was Hercules, bei dem ich oben AUSFLIPPTE, fehlte: Das ihn seine selbstbezogene Selbstverliebtheit immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen muss und so cool er auch spielt, er es eigentlich nicht ist. Was er hingegen ist, und gerade das macht ihn zu einem meiner absoluten Lieblinge, ist die Tatsache, das seine fehler und macken ihn unfassbar menschlich wirken lassen.
Schlau, immer etwas gereizt und dennoch irgendwie gerade deshalb cool - Basil, der Mäusedetektiv.
Platz 8: Belle aus "Die Schöne und das Biest" und Mulan aus "Mulan"


Hier konnte ich mich nicht entscheiden und beschloss, beide den achten Platz zu geben, denn beide ähneln sich in gewissen Punkten sehr: Beide stammen aus einem Umfeld, das sie nicht achtet und wollen mehr, beide fühlen sich dann dazu genötigt Plätze einzunehmen für ihre Väter (die eine als Gefangene eines Monsters, die andere getarn als Mann in der Armee) und stellen dann fest, dass grade das nötig war für sie sich weiter zu entwickeln. Die Unterschiede zeigen sich erst in den Charakteren der Beiden: Während Mulan eher hektisch und jungenhaft agiert (dementsprechend aber auch Taffer als ihre männlichen Kollegen), ist Belle belesen, intelligent und ziemlich neugierig.
Leider, und das zeigt sich in der niedrigen Endwertung in dieser Liste, fallen die Beiden auch in das Schema zurück, wie viele andere Disney-Frauen: Mulans (hier nur angedeutete) Liebesgeschichte mit den Hauptmann scheint sich nur auf das äußere des Mannes zu beziehen (zum Glück verkauft sie nicht ihre Seele für eine Vagina...heh, Ariell?), während Belle beim Endkampf nur die Nebenrolle spielt und gar nichts beiträgt, außer dass sie Anwesend ist.
Dennoch sind beide sehr sympathische Damen und die ersten vorreiter auf den Weg zu eigenständigeren Heldinnen im Disney-Universum. Daher Platz 8 für Mulan und Belle.
Platz 7: Tarzan aus "Tarzan"

Ehrlich gesagt kann ich zu Tarzan nicht so viel sagen, außer dass er auf dem Cool-o-Meter (von Professor Farnswort geliehen) wohl der ist, der hier auf dieser Liste die 10-Mega-Fonzies bekommen würde: Von Affen aufgezogen surft er auf Baumstämmen, kämpft gegen gefährliche Raubtiere, rettet Frauen vor Pavianen und besiegt einen bewaffneten Jäger mit bloßen Händen. Welcher zehn jährige würde nicht so sein wollen wie dieser Kerl? Sein Kampf gegen Sabur ist für mich auch heute noch eine der besten Kampfszenen in einen Disneyfilm überhaupt und kann mich auch heut noch begeistern. Und ja, auch er will von seiner Familie (in diese Fall von den Gorrilas) akzeptiert werden, aber wie auch gleich bei Platz 6 zu sehen wird uns das nicht auf die Nase gebonden oder aufgezwungen, dadurch fühlen wie mit Tarzan tatsächlich mit.
Tarzan - OH YEAH!!!!
Platz 6: Jim Hawkins aus "Der Schatzplanet"

Zu sagen "schade, dass keiner den Film kennt" entspricht inzwischen zum Glück nicht mehr ganz der Wahrheit: "Schatzplanet" hat inzwischen trotz seines katastrophalen Box Office Ergebnis eine Fanbase aufgebaut, vollkommen zurecht: Denn "Schatzplanet" ist Hervorragend, und einer der Gründe dafür ist sein Hauptcharakter Jim Hawkins. Jim wird in diesen Film sehr Erwachsen dargestellt, was mir, wenn ich an den Jim Hawkins in der Muppetversion denke, durchaus gefällt. Er ist reif, ungestüm, sieht keine Hoffnung in seinen Leben und kommt stück für stück wieder auf die richtige Bahne. Meine absolute Lieblingstelle mit ihm ist sicher die Szene, wo er und Silver sich Umarmen nach dem "Unfall" mit Mr. Arrow: Einfach eine schöne, emotionale Szene die ruhig daher kommt. Allgemein agiert Hawkins hier als emotionaler Identifikationsfaktor mit den Zuschauer, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Man fühlt einfach mit ihm und viele von uns kennen die Lage, in der er sich befindet, was ihn nochmal mehr Sympathie einbringt.
All das macht Jim Hawkins zur Nummer 6 in meiner Liste.
Tja, das war der erste Teil meiner Liste, der zweite sollte spätestens morgen oder Mittwoch folgen, und dann stürzen wir uns auf ein Biest, ein hölzernes Kerlchen, einen Dieb, einen Ausserirdischen und einer Dame mit Bratpfanne, mit der du dich nicht anlegen willst. Bis dahin alles gute!
Samstag, 12. März 2011
Cars 2 Trailer
Inzwischen kam vor einiger Zeit der neuste Trailer zu Cars 2 raus, und keine Ahnung warum, ich finde der Film sieht nach wie vor dumm aus:
Wisst ihr, nachdem man Filme sah wie Ratatouille, WALL-E, Oben und Toy Story 3, wirkt das hier...uninspiriert. Denn Plot kennt man aus tausenden Trickserien (bin mir sicher, Ducktales hatte solch eine Folge mit Quack), der Film setzt nur auf Gag auf Gag und wirkt einfach für mich nicht ansprechend. Ich mochte den ersten Cars, aber das sieht einfach so seelenlos aus. Aber gut, so wie ich mich kenne werde ich eh wie ein Idiot reinrennen um zu gucken und ... hey, vielleicht veralbert Pixar uns nur und dieser Film ist in echt ein Drama über Hook, ein alterndes rostiges Auto dessen beste Tage ablaufen und noch einmal vor seinem Ende einen großen Moment leben darf...
Und Schweine können fliegen.
Wisst ihr, nachdem man Filme sah wie Ratatouille, WALL-E, Oben und Toy Story 3, wirkt das hier...uninspiriert. Denn Plot kennt man aus tausenden Trickserien (bin mir sicher, Ducktales hatte solch eine Folge mit Quack), der Film setzt nur auf Gag auf Gag und wirkt einfach für mich nicht ansprechend. Ich mochte den ersten Cars, aber das sieht einfach so seelenlos aus. Aber gut, so wie ich mich kenne werde ich eh wie ein Idiot reinrennen um zu gucken und ... hey, vielleicht veralbert Pixar uns nur und dieser Film ist in echt ein Drama über Hook, ein alterndes rostiges Auto dessen beste Tage ablaufen und noch einmal vor seinem Ende einen großen Moment leben darf...
Und Schweine können fliegen.
Samstag, 5. Februar 2011
Rapunzel-Review-Reihe, Finale: Animation + Fazit

Ich weiß, ich hätte die Review längst fertig stellen können, vor allem da wirklich ein großer zeitlicher Abstand inzwischen entstanden ist. Allerdings hatte ich in letzter Zeit viel um die Ohren und war daher dementsprechend auch zu Faul, etwas zu machen. Dafür entschuldige ich mich. Aber genug geredet bzw. entschuldigt, kommen wir endlich zum Finale
Die technische Seite des Films
Rapunzel war von Anfang an ein schweres Projekt: Dauerndes Umwerfen der Story (vom Shrek-Parodie zu klassischen Disney-Material) bis hin zu dauernden Regieproblemen (Glen Keanes kreative als auch gesundheitliche Probleme zum Wechsel zu dem Regisseur von Bolt) war es auch die technische Seite, die den Machern kopfschmerzen bereiteten...
Geplant war ein Look, der an das Kunstwerk die Schaukel angelehnt war und eine perfekte Mischung aus handgezeichneten und CGi bieten soll im Style eines Ölgemäldes. Die Macher aber mussten sich nun beeilen und haben den Look daher vereinfacht, die Ölgemäldeeinflüsse sieht man nur noch im Hintergrund vereinzelt.
Doch ganz im Ernst: Wenn das die vereinfachte Version ist, wie sieht dann bitte die komplexe aus? Rapunzel ist ein zum weinen schöner Film, der den Charme der handgezeichneten Filme perfekt ins CGI-Gewand bringt und dabei still daran erinnert, warum CGI besser ist als sein schlechter Ruf.
Die Animation ist beweglich und plastisch wie handgezeichnet, dennoch hat es den klaren und grade zu perfekte Glanz von CGI, somit verbindet es perfekt die Schönheit von beiden und schafft es, die negativen Seiten auszumerzen. Am meisten kann man dies an Rapunzels Haaren erkennen, die absolut fließend sind, aber keinerlei Realismus hergeben. Ein grade zu ironischer weg, wenn man bedenkt, dass die meisten CGI nutzen um so Real wie möglich zu sein.
Bei den meisten CGI Filmen gibt es am Ende immer einen Abspann, in denen die Konzeptbilder gezeigt werden, bei denen ich mich oft Frage: Warum sieht es nicht so Toll im Film aus. Rapunzel hat dies nun endgültig gemeistert!
FAZIT
Es war lange, lange her als Disney das letzte mal den Animationsmarkt anführte - technisch als auch inhaltlich. Wo inhaltlich streitbar ist, überzeugt der Film von seiner Animation und vom Design auf der ganzen Linie. Inhaltlich ist der Film vor allem eine große Verbeugung an die Fans, die mit Filmen wie den dämlichen Kühen, den seelenlosen Bären oder den grauenvollen Sci-Fi Huhn sehr schmerzlich abgestraft wurden und das erste mal seit Jahren mit Respekt gewürdigt werden. Doch auch ist er eine Verbeugung an die ideale Disneys selbst, die über die Jahre verloren gingen, seit Bolt dann wieder aufgebaut wurden und mit Rapunzel wieder da sind. Disney stank um 2004 rum - nun riechen sie dank einer wunderbaren Blondine und einem gerissenen Dieb deutlich besser!
WERTUNG: 10/10
Danke für's Lesen und für die Geduld. Demnächst folgt meine Tron Legacy Review...
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